Hundetrainer bei uns

Arbeiten auf der Lodge

Die nie endende Arbeit mit 60 Alaskan Huskies und 6 Rentieren bringt es mit sich, dass wir bisweilen HelferInnen brauchen können, die unsere Hunde und Rentiere auf die Tourensaison vorbereiten.



Interessiert?

Hier haben wir die Anforderungen für HundetrainerInnen zusammengestellt. Die Arbeit als HundetrainerIn geht auf Kost und Logis, eine Menge schöner Erlebnisse mit unseren Tieren und einen Einblick in das Leben im hohen Norden.

Das Training der Hunde fängt bei uns gegen Ende August an und endet vier Monate später, im Dezember.

Der „Handler“, so werden Hundetrainer in der Sprache der Musher genannt, ist für den gesamten Zeitraum für das Training der Hunde verantwortlich. Es braucht aber seine Zeit, bis man den Charakter eines jeden Hundes kennengelernt hat. Erst dann ist man in der Lage, auf die Hunde individuell einzugehen. Dann heisst es herauszufinden, welcher Hund an welcher Stelle des Gespanns laufen kann. Neue Leithunde müssen angelernt werden. Die jungen Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit, denn sie müssen erstmals in das Gespann eingefügt werden.
Ein konsequenter Umgang mit den Hunden ist dabei sehr wichtig! Das Training muss ruhig, aber bestimmt ablaufen, und für die Hunde muss eine „Linie“ erkennbar sein.
In der schneefreien Zeit benutzen wir für das Training sogenannte „Troll-Cart“, eigens für Hundetraining gebaute Wagen, oder ein ATV, auch „Quadrunner“ genannt. Jeder Hund soll mindestens jeden zweiten Tag unterwegs sein. Da die Trainingsstrecken immer weiter ausgedehnt werden, nimmt der Job schließlich den ganzen Tag ein.

Sobald eine ausreichende Schneedecke vorhanden ist, meistens Ende November, gehen wir zum Training mit den Schlitten über. Das Training wird bis zum Beginn der Tourensaison, kurz vor Weihnachten, durchgeführt. Danach sind die Hunde meistens unterwegs.
Für den Aufenthalt steht eine Hütte/Zimmer zur Verfügung. Und natürlich gibt es bei uns auch eine gute Verpflegung.

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Doch nicht nur die Hunde müssen trainiert werden. Viele andere Arbeiten fallen an! Die kommende Wintersaison muss vorbereitet werden: Hundefutter produzieren, Tourenessen kochen, Brennholz hacken und stapeln, Schlitten bauen und reparieren und vieles mehr. Auch sind die Wälder im Herbst voller Beeren und Pilze um gesammelt zu werden!

Und natürlich brauchen auch unsere Rentiere Auslauf! Mit ihnen müssen Wanderungen in die umliegenden Täler unternommen werden -mit oder ohne Touristen.

Die „Handler“ sind also nicht nur Hundetrainer, sondern müssen sich auch in unserer Abwesenheit um Hof und Gäste kümmern können!

Wissenswertes

Eigenverantwortung

Für den Job als „Handler“ sollte man einige Voraussetzungen erfüllen. Gefragt ist vor allem selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten! Ein gutes Organisationsvermögen kann nicht schaden.

Wem körperliches Arbeiten nicht fremd ist, der wird die Ansprüche leichter erfüllen können.

… und Kraft

Ein Handler sollte eine gute Kondition und auch Kraft mitbringen. Die Hunde müssen täglich gefüttert und ein- und ausgespannt werden. Auch neben dem Training gibt es auf der Huskylodge immer viel zu tun, denn Hundehütten, Schlitten und Ausrüstungsgegenstände müssen repariert und überholt werden. So können die Arbeitstage auch oft länger werden.

Bewerben?

Bewerbungen bitte mit kurzer Beschreibung der Outdoor- und Wintererfahrung, Ausbildung, Kenntnisse und Fähigkeiten (auch handwerklich), Erfahrung mit Hunden/Tieren, Alter, Telefonnummer und Bild per E-Mail an uns senden.

Wir haben jährlich zwei Handler-Stellen zu vergeben. Ihr könnt Euch also gerne auch zu zweit bewerben!

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