Tourenphilosophie

Der nordische Winter

Oberhalb des Polarkreises ist der Winter etwas ganz besonderes. Die eigentliche Polarnacht beginnt Mitte November und endet Ende Januar. In dieser Zeit kommt die Sonne nicht mehr über den Horizont. Total dunkel ist es dann aber keineswegs. Die Sonne ist nämlich nicht weit weg und ihr Licht taucht die Landschaft für mehrere Stunden in verschiedenste Blau – und Rosétöne. Der Schnee verstärkt das Licht und die Farben zusätzlich.

Wunderbare Polarlichter flimmern zu dieser Zeit oft über den Himmel. Ab Mitte Januar kommt die Sonne dann wieder über den Horizont. Tag für Tag steigt sie höher und ihr warmes orangefarbenes Licht breitet sich aus. Es ist von Dezember bis Mitte März in der Regel kalt. Oft fallen die Temperaturen in dieser Zeit unter -30° C. Ende März wird es dann schon wieder wärmer, und ab dem 21. März sind die Tage auch hier wieder genau so lang wie in Mitteleuropa. Sie werden dann schnell täglich länger. Ab Ende April wird es bei uns nachts fast nicht mehr dunkel! Schneesicher ist es hier bis Anfang Mai und die grossen Seen auf dem Fjell sind erst Mitte Juni wieder eisfrei!

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Verpflegung

Kochen aus Leidenschaft

Ihre Verpflegung liegt uns ganz besonders am Herzen! Jan ist gelernter Koch, legt viel Wert auf gute Ernährung und hält auf seinem Speiseplan ein breites Band der einheimischen sowie internationalen kulinarischen Genüssen für Sie bereit.

„Glückliches“ Fleisch

Im Sommer ziehen wir auf unserem Hof Kälber, Schweine und Ziegen auf. Sie können sich hier sehr gut entwickeln und haben Weiden und Wald zur Verfügung. Wir sind sehr stolz, unseren Gästen erstklassiges Fleisch anbieten zu können!

Pausenschmaus

Kurzgereiste Rohwaren

Ausserdem haben wir auf unserem Speiseangebot auch Rentier- und Elchgerichte. Sie werden lokal in unserem Tal gejagt. Nicht zu vergessen die norwegischenen Fischgerichte. Aus selbst gefischtem und getrocknetem Kabeljau wird bereits zu Hause Bacalao gekocht, ein von Fischkennern besonders begehrtes Gericht. Aller Fisch ist familiär gefangen – Anes Vater und Onkel sind Fischer.

Steinofenbrot

Auch haben wir immer frisch gebackenes Steinofenbrot von unserer Partnerin Regina dabei.
Die kalten Temperaturen auf unseren Touren machen wir uns gerne zunutze. Sie erlauben uns, dass wir ganz frische Ware zu Hause verarbeiten können, dann einfrieren und unterwegs nach Bedarf auftauen. Essen aus Tüten und Konservenbüchsen kommt bei uns nicht auf den Tisch.

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Übernachtungen

Die ersten zwei Nächte und die letzte Nacht Ihrer Tour verbringen Sie in den gemütlichen Hütten auf der Huskylodge. Hier sind Dusche, Handtücher und Bettzeug vorhanden. Auch gibt es in den Hütten jeweils eine kleine Küchenniesche in der man einfache Mahlzeiten zubereiten kann, wenn man schon etwas früher anreist.

Hüttenromantik

Übernachtung unterwegs

Auf den Touren übernachten wir entweder in einfachen Berghütten oder in den traditionellen Zelten der Samí (Lavvu).
Die Hütten haben verschiednen Standards, manche sind sehr komfortabel, andere sind mit gerade dem Nötigsten eingerichtet. Eines haben alle gemeinsam: keine Bewirtung, keinen Strom und kein fliessendes Wasser. Hier kommt echte Hüttenromantik auf!

Winterzelten

Eigene winterfeste Zelte haben wir zusätzlich immer dabei. Auf längeren Touren sind Zeltnächte fest eingeplant.

Alle Übernachtungsmöglichkeiten sind gut beheizbar und sorgen stets für gemütliche Abende!

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Expeditionsstil

Alle unsere Touren führen wir im Expeditionsstil durch. Wir verzichten bewusst auf die Unterstützung und Begleitung von Motorschlitten. Geschwindigkeiten sind für uns nicht das Wichtigste. Das Erlebnis Husky rückt an erste Stelle. Die Abhängigkeit von den Hunden, dem Wetter und den Schneeverhältnissen baut tiefe Freundschaften auf und führt zu ganz besonderen Naturerlebnissen!
Unsere komplette Ausrüstung verteilen wir auf alle Schlitten der Gruppe. Die Anzahl der vorgespannten Hunde richtet sich nach der Grösse und den Fähigkeiten der Teilnehmer, den jeweiligen Schneeverhältnissen und dem zu durchfahrenden Gelände.

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Eigenes Gespann

Bei unseren geführten Touren möchten wir Ihnen das Hundeschlittenfahren so nahe wie möglich bringen. Jeder Teilnehmer bekommt während der gesamten Tour sein eigenes Gespann, das er zu führen und zu versorgen hat.
Nur so kann die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund und die Nähe zur Natur richtig erlebt werden.

Bei unseren Touren entstehen tiefe Bindungen zwischen Mensch und Tier. Mit dem Vertrauen in die Kraft der Tiere wächst auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dann kann uns nur noch die Natur mit ihrer unermässlichen Kraft Grenzen setzen.

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