Expedition Kebnekaise

Tourenbeschreibung

Diese anspruchsvolle Tour ist für Fortgeschrittene gedacht, die schon mal eine Huskytour gemacht haben oder gute Outdoorerfahrung mitbringen.
Zunächst verläuft diese Tour auf ähnlicher Route wie die Expedition Jukkasjærvi. Dann jedoch führt sie uns an Kiruna vorbei. Hier schwenken wir in südlicher Richtung ab und folgen einem Trail bis zum See Paittasjärvi. Kurz vor der Siedlung Nikkaluokta kann ein letztes Mal ein Lagerfeuer den Abend verschönern. Denn ab hier geht es bergauf und schnell ist die Baumgrenze bei der Kebnekaise Fjellstation erreicht.

Die Grundlage dieser Tour bildet der häufig geäußerte Wunsch, eine etwas längere Tour zu unternehmen, die neue Gebiete aufsucht.

Auf der Route werden alle nordskandinavischen Landschaftsformen durchquert, wobei das Highlight der Kebnekaise (2117 Meter) ist, Schwedens höchster Berg. Die Gegend um den Kebnekaise zählt mit mehreren Gipfeln um 2000 Meter zu Schwedens alpinem Hochgebirge. Hier haben wir anspruchsvolle, steile Pässe wie den Tjäktapass zu überwinden!

Tour-Info

Dauer

16 Tage (13+3) , Anreisetag, Einweisungstag, 13 Tourentage, Abreisetag

Für

Fortgeschrittene

Landschaft

Birkenwald, Taiga und Berge

Übernachtung

Hütten und Zelt

Klare Luft zum Durchatmen

Preis

  • 4.800 €, 16 Tage (13+3)
    (≈ 47.040 NOK)
Im Preis enthalten
  • Transfer Flughafen Bardufoss
  • Alle Übernachtungen
  • Vollpension
  • Guide
  • Huskygespann
  • Rentierfell
  • Schneeschuhe
Bei Bedarf außerdem
  • Warmer Overall
  • Winterstiefel
  • Überschlafsack

Sind die Wetter- und Schneebedingungen gut, biegt die Expedition in Laukuluspa nach Westen ab, um dann bei Nikkaluokta über die Kebnekaisefjällstasjon auf den Kungsleden zu stoßen.

Die kürzere Alternative führt entlang des Flusses Rautasälven über den gleichnamigen See nach Allesjaure zu einer sehr komfortablen Hütte des schwedischen Wandervereins.

Am vorletzten Tag wird der Abiskonationalpark durchquert und wir gelangen über das Grenzgebirge zurück zur Huskylodge.

Bei harten Wetterbedingungen und viel Schnee ist diese Tour anspruchsvoll und die TeilnehmerInnen brauchen Kondition und Ausdauer.

Übernachtet wird überwiegend in Hütten und mindestens zwei Nächte im Zelt.

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07. 04. 2018 - 22. 04. 2018
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Wissenswertes

Wohlverdiente Pause

Die zwei Streckenalternativen geben uns Sicherheit und die Möglichkeit, spontan auf veränderte Verhältnisse reagieren zu können. Wir sollten versuchen, einen Ruhetag einzulegen. Den können nicht nur die Hunde, sondern sicher auch wir gut gebrauchen.

Bei der längeren Alternative der Expedition beträgt die zurückzulegende Strecke etwa 500 Kilometer.

Hohes Schlittengewicht

Für die Hunde wird diese Tour sicher eine hohe Belastung. Wir haben auf ca. halber Strecke ein Depot eingerichtet, um die Schlitten etwas zu erleichtern.
Das Hundefutter allein wiegt bei sechs Gespannen fast eine halbe Tonne. Auf die Schlitten verteilt also mindestens 80 Kg per Gespann! Wir werden also bei der übrigen Ausrüstung sparen müssen.
Bei diesem Gewicht und der Länge der Tour muss man sich darauf einstellen, den Hunden über weite Strecken mitzuhelfen. Verlieren die Hunde die Lust und Laune, dann sehen wir schnell alt aus!

„Mit den Hunden sind wir alles – ohne sie nichts!“

Wir müssen ein Gespür für den mentalen und körperlichen Zustand der Hunde entwickeln. Was haben die Hunde bisher geleistet? Was steht ihnen auf der nächsten Etappe bevor?

Erst wenn der Zustand der Hunde realistisch eingeschätzt wird, versteht man es, sie auf lange Zeit effektiv zu motivieren und zu unterstützen.

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Zeitraum Dauer Guide Plätze
Saison 2017/2018
07.04.2018 - 22.04.2018 16 Tage (13+3) Jan Klaudiussen 1 Anmelden

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